Tablet PC oder iPad?
Tablet-Computer gibt es schon eine ganze Weile. Bereits im Jahr 1987 wurde in der Star-Trek-Serie „The next Generation“ ein Computer vorgeführt, der wie ein moderner Tablet-Computer aussieht. Dennoch ist erst mit der Einführung des Apple iPads der Markt für Tablet-Computer in großem Umfang begründet worden. Dabei wird oft übersehen, dass es schon einige Jahre zuvor Tablet-PCs gab, die mit Windows arbeiten. Heute ist das iPad der klare Marktführer, auch wenn es immer mehr gute Tablet-PCs gibt, die mit Windows oder Linux arbeiten. Für einen Kunden ist es deswegen nicht einfach, die beste Wahl zu treffen.
Apple, Windows oder Linux?
Wer sich für ein iPad entscheidet, muss die Software von Apple verwenden. Bei einem Tablet-PC hat der Nutzer dahingegen keine Vorgaben, die er erfüllen muss. Jedes Betriebssystem, das auf dem Tablet-PC läuft, kann ohne Nachteile verwendet werden. Das ist genauso wie bei einem PC, der sowohl mit Linux als auch mit Windows betreiben werden kann. Auch bei der Anwendungssoftware hat der Tablet-PC-Nutzer keine Einschränkungen, während Apple sehr genau kontrolliert, welche Software zugelassen wird. Diese Unterschiede sind aber nicht für jeden Nutzer wichtig. Meist kommt es nur darauf an, dass der Tablet-Computer gut funktioniert.
Ein technologischer Vergleich
Das iPad und das iPad 2 haben Maßstäbe gesetzt, die nach wie vor gültig sind. Auch wenn die Konkurrenz aufholt, gibt es doch bislang keine Tablet-PCs auf dem Markt, die besser sind als ein iPad. Durch die weite Verbreitung ist auch das Software-Angebot beim iPad sehr groß, so dass der Nutzer eine riesige Auswahl vorfindet. Der Touchscreen funktioniert exzellent und die technischen Daten von der Auflösung bis zur Bildschirmgröße sind beispielhaft. Dennoch kann es sich in vielen Fällen lohnen, einen Tablet-PC zu kaufen. Wenn das Modell zum Einsatzzweck passt und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis vorliegt, verliert manchmal sogar das relativ teure iPad.
